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Herzlich Willkommen

Im Osten der Freien und Hansestadt Hamburg liegt der Bezirk Bergedorf mit den Vier- und Marschlanden, Hamburgs Blumen- und Gemüsegarten. Die Bergedorfer Wochenmärkte bieten an verschiedenen Standorten von Dienstag bis Samstag hervorragende Möglichkeiten zum Einkauf des täglichen Frischebedarfs. Hier können sie gemütlich in vertrauter Umgebung und ursprungsnah einkaufen. Eine große Vielfalt frischer Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Kräuter, Milchprodukte, Fisch und Fleisch in bester Qualität werden angeboten. Schnittblumen und Pflanzen ergänzen das große Angebot. Typisch für unsere Wochenmärkte ist das Angebot saisonaler regionaler Produkte und der persönliche Kontakt zum Händler. So werden viele Marktstände von Landwirten zur Direktvermarktung genutzt, und dies oft in dritter oder vierter Generation. Gemüse, Salate und Schnittblumen werden von den Selbsterzeugern in den Vier- und Marschlande selbst gezogen, geerntet und in unerreichter Frische auf die Wochenmärkte gebracht. Frischer, natürlicher und nachhaltiger geht es nicht! Keine langen Transportzeiten, kurze Transportwege und keine unnötige Verpackung. Die Märkte sind zudem ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor sowie kultureller und sozialer Treffpunkt für die Bevölkerung. Dabei stehen die Händler mit ihren Ständen in direkter Konkurrenz zueinander, zum Wohle der Kunden. Erfreulicherweise hat in den letzten Jahrzehnten der Handel mit Produkten aus biologischer Landwirtschaft auf den Wochenmärkten zugenommen.

Seit Jahren nehmen die Ein-Personen-Haushalte zu. Die Supermärkte haben sich auf diesen Trend noch nicht eingestellt. Abgepackte Mengen dominieren die Verkaufsregale.
Die "Tante-Emma-Läden" auf unseren Wochenmärkten bieten immer noch Kleinmengen wie vier Kartoffeln, drei Apfelsinen oder zwei Eier. Und die nötige Beratung, hier bedient Sie noch der Chef.

Einige Händler bieten Demeter, Bioland und QS zertifizierte Waren an.
Lebensmittelkauf ist Vertrauenssache. Auf unseren Märkten steht dem Kunden in der Regel der Chef/ Chefin gegenüber. Auf Fragen zur Herkunft, Anbaumethode oder Schadstoffrückstände erhalten die Kunden eine ehrliche Auskunft. Auge in Auge. So sind Verbraucher und Verbraucherinnen besser beraten als beim anonymen (Bio-) Supermarkt. Viele Fragen können ein Verkäufer/Verkäuferin dem Kunden gar nicht beantworten. Hier muß man den aufgedruckten Informationen auf den Verpackung vertrauen.

Unsere "Tante-Emma-Läden" bieten ein ziel- und bedarfsgerechtes Einkaufen mit bequemer Anfahrbarkeit und ausreichend kostenlosen Parkplätzen, um so den Nah-Versorgungseinkauf zu gewährleisten. Und das in angenehmer, fast familiärer Atmosphäre bei "seinem Händler des Vertrauens".

Unsere hochwertigen Lebensmittel sind nicht konfektioniert und abgepackt, die Einkaufsmenge bestimmen Sie und nicht der Handel. Die zum größten Teil handwerklich hergestellten Waren kommen aus unserer Region und haben keine langen Transportwege hinter sich.

Bis zu 70 verschiedene Markthändler stehen auf den Märkten in Bergedorf. Die überwiegende Mehrheit steht auf den Märkten in Bergedorf und Lohbrügge. Die Selbst-Erzeuger ernten ihre Waren am Vortag, die Händler fahren am Markttag morgens um 3 Uhr zum Großmarkt bzw. Fischmarkt, um frische Ware einzukaufen. Gegen 6 Uhr bauen die Markt-Beschicker ihre Stände auf und verkaufen ihre Waren. Ab 13 Uhr bauen sie ihre Stände wieder ab, fahren in den Betrieb zurück, laden die Fahrzeuge aus und gehen anschließend auf ihre Felder und in die Gewächshäuser. Ein langer Tag, um dem Kunden die beste Frische-Qualität zu liefern. Sie machen es gerne, weil sie ihren Beruf lieben und den persönlichen Kontakt zu ihren (Stamm-) Kunden schätzen.

Einige Händler haben sich in einem Verein zusammengeschlossen, um beispielsweise den kostenlosen Parkplatz in Lohbrügge ihren Kunden anbieten zu können.
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Markthändler auch Marktschreier oder Höker sind eines der ältesten Berufe. Historisch waren die Märkte das Herz der Stadt. Oft heissen die Flächen noch heute Marktplatz. Das Marktrecht hatte ursprünglich der König, dies ging im Laufe der Jahrhunderte etwa um 1100 auf die Städte über, die sich selbst verwalten wollten. Aus dem Marktrecht wurde Stadtrecht. Bereits 1593 ist auf einer Karte des Kartografen und Magisters des Bergedorfer Schlosses, Hans Frese (auch Hanß Freese), ein Markt in Bergedorf eingetragen. Er gilt als der älteste in Hamburg. Die Märkte sind ein wichtiger Bestandteil der Stadt- und Gemeindekultur, hier trifft man sich, kauft ein und tauscht sich aus. Ein Jahrhunderte alter Brauch, den es gilt, zu erhalten. Durch die hohe Anziehungskraft sind sie auch für den stationären Einzelhandel in der Nähe ein nicht zu unterschätzendes Zugpferd. Ein urbanes Leben benötigt die Märkte zur Belebung und Stärkung der Innenstädte. Sie erhöhen die Erlebnisqualität in den Zentren. Der Discounter auf der grünen Wiese kann dies nicht leisten.

Auf den Märkten bedient noch die Chefin und/oder der Chef persönlich. Alle Produkte zeichnen sich durch Frische, Vielfalt und Qualität aus. Eine gute Voraussetzung für Genuss und Geschmack. An unseren Ständen erhalten Sie Obst und Gemüse, Südfrüchte und Exoten, Beet- und Balkonpflanzen, Schnittblumen und Trauerfloristik, Stauden, Wild und Geflügel, Fleisch und Wurst, Backwaren, Käse, Salate, Frischfisch und Räucherfisch, Eier und vieles mehr. Für den kleinen Hunger zwischendurch freuen sich unsere Imbissstände auf ihren Besuch.

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Die Vier- und Marschlande gilt als die Gemüsekammer Hamburgs. Fährt ein Erzeuger in die Stadt, dann meint er Bergedorf. Ansonsten fährt er nach Hamburg, um seine Erzeugnisse zu verkaufen. Die Wochenmärkte in Bergedorf haben die frischeste Ware. Ein angenehmer Effekt der Nähe, die Preise sind günstiger als auf den Märkten in Hamburg. Die weiten Transportwege fehlen, und diese Ersparnis geben die Markthändler gerne an die Kunden weiter.